Wechsel in der Linksfraktion im Kreistag

 

Lars Leopold rückt für Maik Brückner nach

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Lars Leopold

 

Der stellvertretender Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion im Hildesheimer Kreistag, Maik Brückner, hat am Montag, den 02.04.20.17, sein Kreistagsmandat abgegeben. „Wir haben bei der Kommunalwahl ein hervorragendes Ergebnis für die LINKE erzielt. Um die Interessen unserer Wählerinnen und Wähler noch besser im Stadtrat und Kreistag Hildesheim vertreten zu können, ist es von Vorteil, dass wir uns personell breiter aufstellen.“, sagt Brückner, der für DIE LINKE auch im Stadtrat sitzt.

 

Joachim Sturm, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Kreistag, bedankt sich bei Maik Brückner für die bisherige Arbeit und betont: „Die Entscheidung ist nicht leichtfertig getroffen worden. Maik wird sich auch weiterhin im Hildesheimer Stadtrat engagieren. Diese Vorgehensweise erfährt die breite Unterstützung in unserer Partei. So können wir sicherstellen, dass die Arbeit gerade auch in den Ausschüssen noch sorgfältiger im Interesse unser Wählerschaft wahrgenommen werden kann. Mit Lars Leopold übernimmt ein engagierter Sozialpolitiker die Aufgaben im Kreistag.“ Der Personalwechsel wird auf der nächsten Kreistagssitzung formell vollzogen werden.

Lars Leopold, Mitglied im Landesvorstand der LINKEN, sitzt für die Partei auch im Samtgemeinderat Leinebergland. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung und bin mir sicher, dass wir als Linksfraktion im Kreistag wichtige Akzente setzen werden“, sagt Leopold. Besonders am Herzen liegt ihm die Erstellung eines Konzepts für den Südkreis. „Das regelrechte ‚Kaputtsparen‘ der Kommunen der vergangenen Jahre mit dem damit verbundenen Abbau von notwendiger Infrastruktur hat viele Kommunen im Südkreis an den Rand der Funktionsfähigkeit und darüber hinaus zum Ausbluten der betreffenden Städte und Gemeinden geführt. Die öffentliche Daseinsvorsorge ist nach und nach abgebaut worden. Damit sind viele Ortschaften für etwaigen Zuzug von außerhalb unattraktiv geworden und in Summe eine ganze Region abgehängt worden. Da müssen wir ran und Ideen entwickeln.“